Autoritär oder kooperativ, partizipativ oder demokratisch - welches ist nun der optimale Führungsstil? Ein richtig oder falsch gibt es in der Praxis nicht. Entscheidend ist, dass Sie als Führungskraft die zwei wichtigsten Führungsfunktionen erfüllen.
Und da sind wir schon beim ersten Stolperstein: Selbst so manch gestandener Manager kennt diese beiden Führungsfunktionen nicht. Die Rede ist von der Lokomotionsfunktion, sie dient der Zielerreichung. Und der Kohäsionsfunktion, sie dient dem Gruppenerhalt.
Einen hoch motivierten und engagierten Mitarbeiter können sie mit einem autoritären Führungsstil regelrecht ausbremsen. Hier ist eher "laissez-faire" angesagt. Dagegen werden Sie einen labilen Mitarbeiter mit einem allzu demokratischen Führungsstil wenig mobilisieren können. Ein wenig mehr Autorität kann hier durchaus angebracht sein.
Genau so werden Sie in Krisenzeiten wie bei Fusionen, Umstrukturierungen und Entlassungen einen anderen Führungsstil praktizieren müssen als in fetten Jahren. Denken Sie daran, entscheidend ist, dass Sie mit Ihrem Team ihre Ziele erreichen und der Gruppenzusammenhalt gewährleistet ist.
Ach ja, und achten Sie auf die Einhaltung des AKV-Prinzips. Und was das ist, lesen Sie im nächsten Newsletter.
Stefan R. Volpp
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