Eine Arbeitshilfe für die systematische Auswahl von Alternativen ist das Punktbewertungsverfahren oder auch Nutzwertanalyse genannt.
Wichtigstes Element für das Scoring (punkten) ist die Scorecard (Zählkarte). Neben dem Einsatz als Entscheidungshilfe eignen sich Scorecards auch als qualitative Bewertungsverfahren für Potenzial- und Risikoanalysen, der Beurteilung von Produktideen und vielen weiteren Fragestellungen.
Bei der Beurteilung der Marktfähigkeit als Bewertungsgruppe werden im Beispiel die bisherigen Gegebenheiten als
Bewertungskriterien herangezogen.
Die Aufnahmefähigkeit des Marktes in der Zukunft wird über die Bewertungsgruppe "Wachstumspotenzial" gepunktet.
Die Bewertung der innerbetrieblichen Voraussetzungen erfolgt über die Bewertungsgruppe 'Entwicklungs- und Produktionsmöglichkeiten'.
Die korrelative Indikatorengewichtung führt zu einem objektiveren Gewichtungssystem - brauchbare und ausreichende Datenreihen vorausgesetzt. Der
quadrierte Korrelationskoeffizient bestimmt dabei das Gewicht des Kriteriums.
Diese Methode kann allerdings nur eingesetzt werden, wenn die Beurteilungskriterien und die Beurteilungsgruppe quantifizierbar sind und
Vergangenheitsdaten existieren.
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